Wieder in Europa!!!!!!!!!!
Wir sind wieder gut in Frankfurt gelandet und ich bin mittlerweile auch schon wieder im wunderschönen Österreich (im Paradies auf Erden, wie Daniel sagen würde).
Als Abschluss möchte ich noch ein kleines Fazit darüber schreiben, was wir so erlebt haben.
15 Flüge (+1 abgesagter)
Die Flugabsage war für Gregor auch der Grund die Fluggesellschaft Merpati zu bestreiken.
14 Bootsfahrten
Wenn auch manchmal der Motor oder die Wasserabpumpe nicht funktioniert haben oder unser Boot ganz kaputt war, so dass wir das nächste, das 1 1/2 Stunden später fuhr nehmen mussten, sind wir doch jedes Mal angekommen.
13 Mal ausgehen
Anfangs waren es eher Ausgehversuche, da Inder nicht so wirklich ins Partyleben einsteigen wollen. Mit der Zeit wurden wir aber immer souveräner im Suchen von Bars und Diskos.
1 Dutzend Tempel
Keine Ahnung wie viele es genau waren, aber verdammt viele!!! Wir mussten ja schließlich die wichtigsten Tempel der Sikhs, Jains, Hindus und Buddhisten begutachten. (nicht zu vergessen den Rattentempel!)
11 Paar Schuhe
Insgesamt hatten wir 11 Paar auf unserer Reise, wobei sich hier das Vorurteil, dass Frauen mehr Schuhe besitzen so ganz und gar nicht bewahrheitet. Ich trage 3 Paar zu dieser Rechnung bei. Gregor hingegen hat zu den festen Schuhen, die er anfangs mit hatte, 5 Paar Flip Flops gekauft (1 Paar ging kaputt, einmal hat er einen verloren, 1 vergaß er irgendwo, 1 Mal waren sie verschwunden nach dem Ausgehen) und 2 Paar schwarze Lederschuhe.
10 neue E-Mail Adressen
Vor allem Inder sind sehr schnell darin, ihre E-Mail Adresse weiterzugeben. Teilweise musste man nur 5 min mit ihnen reden und schon war man ihr bester Freund.
9 Zehennägel
Balis Steine sind sehr gemein und listig. Auf einmal tauchen sie auf dem nichts auf und sorgen dafür, dass man mit dem Zehen so dagegenläuft, dass ein Nagel daran hängen bleibt. Gregor hatte allerdings am letzten Tag in Mumbai doch noch Mitleid mit mir und hat sich den kleinen Zehen an einem Stein am Gehweg angestoßen, so dass dieser dick anschwoll und blau anlief. Danke Gregor! Wäre nicht nötig gewesen!
8 Währungen
Das Währungssystem in Kambodscha ist sehr komisch. Es gibt 2 Währungen: Dollar und kambodschanische Rial. Das funktioniert dann so, dass man bei allen Automaten nur Dollar bekommt. 1 Dollar sind 4000 Rial und die kleinste Einheit beim Dollar sind 1 Dollarnoten. Alles kleinere zahlt man mit Rial (z.B. 1 Dollar 50 sind dann 1 Dollar und 2000 Rial).
7 Länder
Indien, Thailand, Kambodscha, Laos, Kuala Lumpur, Singapur, Indonesien
6 Zeitzonen
Wenn wir anfangs auch manchmal nicht wussten, wie viel jetzt genau Zeitunterschied ist, kamen wir dann doch meistens auf die richtige Zeit. (Übrigens: für alle, die es immer noch nicht wissen: der Zeitunterschied zu Indien sind 4 1/2 Stunden ;))
5 Motorradausflüge
Wenn ich auch nur einmal gefahren bin, war es doch jedes Mal sehr schön. Gregor hatte allerdings etwas Angst bei mir hinten drauf zu sitzen, deshalb blieb es bei mir bei einmal fahren.
4 Mal wurden wir beschissen
Das erste Mal in Delhi, als uns erklärt wurde, dass der Bahnhof zu sei und wir anstatt dessen doch zu einer STAATLICHEN Reiseagentur gehen sollen. Komisch nur, dass diese staatliche Reiseagentur 10x teurer war.
Das 2. Mal in der laotischen Botschaft, als wir 50 Euro für ein Visum bezahlen mussten.
Dann als Merpati unseren Flug abgesagt hat (wegen Schlechtwetters) und 50 min später wieder strahlender Sonnenschein war. Vermutlich lag’s doch daran, dass wir die einzigen Passagiere gewesen wären.
Das letzte Mal als Gregor ein Toefl-Buch gekauft hat (er hat 5 Tage nach unserer Rückkehr eine wichtige Englischprüfung) und die ihm die CD nicht mitgegeben haben. Leider kam er erst viel zu spät drauf, dass es eine gibt und er die braucht…
3 Monate und 3 Tage auf Reisen
Das klingt vielleicht viel, aber letztendlich ist es doch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeel zu kurz…
2 Vegetationszonen
Lombok und die Molukken liegen östlich der Wallace Line, die die australische Vegetationszone von der asiatischen trennt.
1 Autounfall
Ich dachte immer, dass die Asiaten sehr gut im Einschätzen von Abständen sind. Allerdings sollte man die schielenden Asiaten da ausnehmen. In einer Rechtskurve streiften wir einen entgegenkommenden Bus und die rechte Seite hatte nach dieser Berührung keine Scheiben mehr. Unser Fahrer bekam die Splitter vor allem ab und hatte Blut im Gesicht. Gregor hatte ein paar kleinere Bluttropfen am Fuß und ich hatte Glück auf der richtigen Seite zu sitzen. Nach kurzer Diskussion, wer denn jetzt daran Schuld hat, ging es aber gleich weiter.
Das war es jetzt von meiner Seite. Ich hoffe, ich habe euch durch meinen Blog ein bisschen an meiner Reise teilhaben lassen können und freue mich schon wieder alle zu sehen. Bin übrigens unter meiner alten Handynummer (0650 4805024) erreichbar und würde mich freuen von euch zu hören!